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67.186 Neuinfektionen - 446 Todesfälle, Hospitalisierungsrate steigt weiter

Das RKI meldet am Mittwochmmorgen sixty seven.186 Corona-Neuinfektionen und bleibt damit in etwa auf dem Niveau der Vorwoche. Die Hospitalisierungsinzidenz steigt allerdings weiter - und auch die Todesfälle schnellen in die Höhe. Alle Neuigkeiten zur Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.News zu Corona vom 1. Dezember

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6000 Corona-Intensivpatienten bis Weihnachten - DIVI-Leiter Marx warnt vor dem Kollaps

09.12 Uhr: Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, rechnet mit etwa 6000 Corona-Intensivpatienten bis Weihnachten. Auch neue Maßnahmen von der Politik würden nichts daran ändern können, sagte er im ZDF. Weil etwa 4000 Intensivbetten weniger als im Vorjahr zur Verfügung stünden, sei die Lage "besonders bedrohlich".

"Die Lage wird wirklich zunehmend enger", sagt er. Deshalb fordert Marx fordert auch die Wiedereinführung der epidemischen Lage nationaler Tragweite, wobei er hier die Ampel-Parteien in der Pflicht sieht. Mögliche Maßnahmen sind laut Marx ein zeitlich begrenzter Lockdown oder eine bundesweite Notbremse. "Wir müssen die Kliniken vor dem Kollaps bewahren." Der bisherige Höchststand an Corona-Intensivpatienten lag am three. Januar bei 5745.Stiko-Chef Mertens: Tests entdecken auch Omikron-Variante

08.29 Uhr: Die neue Coronavirus-Variante Omikron kann nach den Worten des Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, mit den allgemein verwendeten PCR- und Antigentests entdeckt werden. Das sei eine "sehr gute Nachricht", sagte Mertens der "Schwäbischen Zeitung" (Mittwoch). Für die Omikron-Variante gibt es bereits erste Nachweise in Deutschland.

Auf die Frage, became bisher über die neue Variante bekannt sei, sagte Mertens, es seien Beobachtungsstudien nötig. Es solle dabei herausgefunden werden, "wie die Krankheitsverläufe zum Beispiel bei älteren und vorerkrankten Menschen sind". Er fügte hinzu: "Es wird etwas dauern, bis hier Klarheit besteht."

In der Debatte ĂĽber weitere Kontaktbeschränkungen sagte der Stiko-Vorsitzende dem Blatt, Virusverbreitung und VirusĂĽbertragung mĂĽssten drastisch vermindert werden. Das sei das "Einzige, was derzeit sofort hilft". Mertens sagte weiter: "Die VirusĂĽbertragung erfolgt derzeit vor allem durch Ungeimpfte. Aber auch Geimpfte sind, wenn auch deutlich weniger, daran beteiligt." Biontech und Pfizer wollen Kinder-Impfstoff frĂĽher ausliefern

08.14 Uhr: Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen eine Woche frĂĽher als geplant ihren Corona-Impfstoff fĂĽr Kinder in der EU ausliefern. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten Kreisen erfuhr, soll die Auslieferung von "Comirnaty" fĂĽr die Altersgruppe fĂĽnf bis elf Jahre an beteiligte EU-Mitgliedsstaaten am 13. Dezember erfolgen.

Der niedriger dosierte und deshalb neu abgefĂĽllte Impfstoff soll an diesem Tag in den Staaten zum Start von Impfkampagnen zur VerfĂĽgung stehen. UrsprĂĽnglich battle der 20. Dezember als Ausliefertermin vorgesehen gewesen. Insgesamt geht es um bis zu 13 Millionen Dosen des Kinderimpfstoffs fĂĽr die EU im Dezember." Den Höhepunkt der Belastung der Intensivstationen werden wir dummerweise kurz vor Weihnachten bis Anfang Januar erreichen"

07.38 Uhr: Auch, wenn die Dynamik sich gerade etwas abzuschwächen scheint - Deutschland steckt mitten in der vierten Welle. Und: "Den Höhepunkt der Belastung der Intensivstationen werden wir dummerweise kurz vor Weihnachten bis Anfang Januar erreichen", warnt Andreas Schuppert, Leiter des Instituts für Computational Biomedicine an der RWTH Aachen, gegenüber dem "Spiegel".

Schuppert ist, so sagt er selbst, "extrem frustriert", vor allem, "weil wir genau wissen, wie guy es vermeiden kann." So wĂĽrde guy etwa in Spanien und Portugal sehen, changed into eine hohe Impfquote ausmachen kann. "Dort ist die Lage unter Kontrolle und Italien kann deutsche Intensivpatienten aufnehmen", erklärt Schuppert im "Spiegel". "Es ist sonnenklar, dass die Dynamik von der Impfqupte abhängt, das kann man schon ohne jedes Modell sehen." Notfallzulassung fĂĽr Corona-Mittel in den USA

06.38 Uhr: Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat eine Notfallzulassung fĂĽr ein Corona-Medikament des US-Pharmakonzerns Merck empfohlen. DafĂĽr sprachen sich die Mitglieder des Gremiums am Dienstag nach stundenlanger Diskussion per Abstimmung aus. 13 Mitglieder des Gremiums sprachen sich dafĂĽr aus, 10 dagegen. Das Abstimmungsergebnis ist fĂĽr die FDA nicht bindend, meist folgt die Behörde aber der Einschätzung der Berater. Eine Notfallzulassung der FDA könnte nun innerhalb weniger Tage folgen.

Merck hatte mitgeteilt, dass das als Tablette verabreichte Medikament einer klinischen Studie zufolge bei Risiko-Patienten die Wahrscheinlichkeit sehr schwerer Verläufe reduziere. Auch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA prĂĽft den Einsatz von Molnupiravir. Unter anderem der Hersteller Pfizer hat ebenfalls ein Corona-Medikament entwickelt, das geprĂĽft wird. RKI: 67.186 Neuinfektionen - 446 Todesfälle, Hospitalisierungsrate steigt weiter

Mittwoch, 1. Dezember, 06.05 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist zum zweiten Mal in Folge gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro a hundred.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 442,9 an. Am Montag warfare ein Höchstwert von 452,four erreicht worden, am Dienstag hatte der Wert leicht darunter bei 452,2 gelegen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 404,five gelegen (Vormonat: 118,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages sixty seven.186 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.fifty five Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es sixty six.884 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 446 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 335 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.903.999 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dĂĽrfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 5,73 an (Montag: mit five,52). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle fĂĽr die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Ăśberschreitung der Grenzwerte 3, 6 und nine in den Bundesländern können dort jeweils schärfere MaĂźnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit four.937.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf one zero one.790.Biontech-Chef: Impfstoffe werden auch vor Varianten schĂĽtzen können

19.23 Uhr: Biontech-Chef Ugur Sahin ist zuversichtlich, dass Corona-Impfstoffe auch im Fall von Omikron und folgenden weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen werden. Omikron sei nicht die erste Corona-Variante, die aufgetaucht sei, sagte Sahin am Dienstagabend in Mainz vor der Verleihung eines Preises an ihn und seine Frau.

Der Mainzer Impfstoffhersteller arbeitet neben den laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs - vorbeugend für den Fall, dass dieser notwendig werden könnte. Erste Zwischenergebnisse dazu lägen noch nicht vor, sagte der Firmenchef.

Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci erklärte, Pandemien werde es in Zukunft immer wieder geben - wegen der weltweit gestiegenen Mobilität vielleicht sogar noch häufiger. "Das Beste, um sich darauf vorzubereiten, ist Übung", betonte sie. Die Welt habe im Umgang mit der Corona-Pandemie viel lernen können - auf wissenschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene. Das Ehepaar wurde am Dienstagabend für die Entwicklung des Corona-Impfstoffs mit dem Preis der türkischen Aydin-Dogan-Stiftung ausgezeichnet. Moderna-Chef befürchtet geringe Wirksamkeit von Impfstoff gegen Omikron-Variante

sixteen.47 Uhr: Angesichts der Ausbreitung der stark mutierten Omikron-Variante des Coronavirus steigt die Besorgnis um die Wirksamkeit der existierenden Impfstoffe. Der Chef des US-Impfstoffherstellers Moderna, StĂ©phane Bancel, geht von einer "erheblichen Abnahme" der Schutzwirkung aus, wie er der "Financial Times" vom Dienstag sagte. Zugleich scheint die zuerst in SĂĽdafrika nachgewiesene Variante schon deutlich frĂĽher als gedacht nach Europa gelangt zu sein.

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