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MV: Ministerin Martin will Kultur im ländlichen Raum stärken

Bettina Martin ist auch in der neuen Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern wieder für die Kultur zuständig. In ihrer zweiten Amtszeit will sie vor allem die Kultur im ländlichen Raum stärken.

Eine neue Regierung in Mecklenburg-Vorpommern: das bedeutete auch immer ein neuer Minister oder eine neue Ministerin fĂĽr die Kultur im Land. So war das in den vergangenen intestine drei Jahrzehnten. Jetzt wurde das Gesetz der Serie durchbrochen.

Kultusministerin Bettina Martin ist in der neuen rot-roten Landesregierungen nicht mehr für Bildung zuständig: Ihr offizieller Titel lautet Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten. "Seien wir mal ehrlich, in einem so großen Ministerium mit Bildung, Wissenschaft und Kultur, struggle Kultur und Wissenschaft immer so ein bisschen der Nachgedanke", sagt die SPD-Politikerin. Es sei höchste Zeit, Kultur und Wissenschaft zu stärken. Martin verteidigt damit den Zuschnitt ihres neuen Ministeriums, von dem Kritiker sagen, Bettina Martin habe bei der Ressortverteilung das abbekommen, changed into irgendwie übrig blieb. Simone Oldenburg von der Linken habe dagegen ein Bildungsministerium nach ihren Vorstellungen erhalten. Zuständigkeiten sind noch im Wandel

Bettina Martin ist seit Ende Mai Ministerin fĂĽr Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern.

Wichtige Kulturbereiche waren bisher nicht im Kultusministerium angesiedelt - die Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen des Landes gehörten zum Finanzressort. Der Bereich Medien, Kino und Film waren in der Staatskanzlei angesiedelt. Und künftig? "Ich glaube, dass es gegebenenfalls sinnvoll ist, den einen oder anderen Bereich noch hinzuzuholen, um das unter einem Dach zu tun", sagt Martin. "Wir reden gerade darüber, 'wo macht es Sinn und wo ist es für den Bereich selbst vielleicht sogar sinnvoller, in anderen Bereichen zu bleiben'." Bettina Martin will Kultur im ländlichen Raum stärken

Der Theaterpakt im Land ist auf den Weg gebracht, eine Archäologisches Landesmuseum wird geplant, die Filmlandschaft wurde gestärkt: Mit großen Kultur-Baustellen muss sich Bettina Martin in den kommenden Jahren nicht auseinandersetzen. Sie sieht einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bei der Kultur im ländlichen Raum. "Dass die Dörfer eine lebendige kulturelle Arbeit vor Ort haben und diese auch weiter haben können", sagt die SPD-Politikerin. "Da geht es um Förderung, da geht es aber auch um Wertschätzung und darum, dass man das auch sieht." Auswirkungen der Corona-Pandemie bleiben ein großes Thema

Ganz aktuell will sich die Kulturministerin natürlich um die Auswirkungen der Corona-Pandemie kümmern: "Der kulturelle Bereich ist aus meiner Sicht der Bereich, der am stärksten mit den Einschränkungen zu kämpfen hat", sagt Martin. "Viele Projekte, viele Organisationen, viele kulturelle Häuser werden in den nächsten Monaten die Auswirkungen weiter spüren." Die Auswirkungen auf den kulturellen Betrieb möglichst kleinzuhalten, sei eine "ganz wichtige Aufgabe". Wird Schwerin Hochschulstandort?

Als Wissenschaftsministerin muss Bettina Martin eine konkrete Aussage aus dem Koalitionsvertrag prüfen, nämlich: ob Schwerin Hochschulstandort werden kann. "Wir müssen gucken, dass wir als Land insgesamt wissenschaftspolitisch intestine aufgestellt sind", schildert Martin. "Für Schwerin braucht es eine kluge Lösung, die nicht auf Kosten anderer geht und sich sinnvoll in das Zukunftskonzept einfügt." Neuer Sitz in Sichtweite zur Staatskanzlei

Zu Beginn ihrer Amtszeit sind in der Kulturpolitik im Land noch viele Fragen offen. Für die Kulturministerin Bettina Martin steht aber bereits jetzt schon fest, dass sie ihren Schreibtisch im Marstall räumt und in die Schweriner Schlossstraße umzieht. In Sichtweite zum Finanzministerium und zur Staatskanzlei, näher ran ans Geld und an die Ministerpräsidentin - vielleicht zum Vorteil für die Kulturlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

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